Comment on Wege

  1. Wie toll (und klug), die Unterhaltung mit O'Reilly (noch nicht Bernardo) zu benutzen, um darüber zu überlegen, wie das Leben und die mögliche Zukunft sein könnten, von Männern, die von ihrem Geschick beim Schiessen leben.

    sein Tipp traf ins Schwarze guter Ausdruck, gefällt mir sehr!

    „Der scheint was zu taugen.“. Soo gut aus 2 Gründen: (1) V und C sind (fast) immer "zwei Dumme, ein Gedanke" UND (2) ich liebe "deinen" Vin, so zurückhaltend, konkret und minimalistisch ("It's not gettin up there that worries me, it's stayin up there that I'd mind").

    Mein Begleiter. Hier könnte man (könnten wir?) eine ganze Menge von kleinen missing scenes kritzeln ... Wer ladet wen ein, um O'Reilly zu finden? Wer ladet wen ein, wenn sie Britt finden müssen? Und, ich denke immer an das Hotelzimmer, wo sie Lee finden ...

    Wenn von guten Jobs mal jede Spur fehlt, du dir nichtmal mehr ein Frühstück leisten kannst. So wirksam, die Zukunft in wenigen, konkreten Wörtern zusammenzufassen. (liebe deinen Vin - schon gesagt - na ja, kann es mehr als einmal sagen)

    Von Ich werd ja nicht jünger bis zu "Ich bin zu alt" ... oh, Chris, bitte hör damit auf! (Du und ich sehen ihn ganz ähnlich - rabenschwarzer Pessimist, aber sowieso hilfsbereit, mit Strategie und Humor). Schönstes Beispiel:Die Verantwortung würde mich erschlagen. Denke ich.

    Du bist besonders klug mit Schluss-Sätzen. Der letzte Satz ist eine schöne Mischung: er überlegt (noch mal) + er ist überrascht + er ist offen, "neue Wege" zu erkunden.

    Fazit: WOW und mehr <3 <3 <3 <3

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    1. Vielen Dank <3 Ja, bei O'Reilly bzw. Bernardo sieht man, wie ich finde, diesen "Absturz" besonders gut, der wohl letztlich jedem Revolverhelden bevorsteht. Er hat durch sein Geschick beim Schießen viel Geld verdient, aber als Chris und Vin ihn treffen, ist er pleite, und allein sowieso :(

      Der gängige Ausdruck "ins Schwarze treffen" hat hier für mich gepasst, erinnert einen ja ans Thema Schießen :) Zuerst wollte ich "war goldrichtig" schreiben, habe mich dann aber doch umentschieden. Die Geschichte mit Harry und dem Gold hatte ich ja schon an anderer Stelle ...

      Sooo schön, dass du "meinen" Vin IC findest! *freu* Ich finde auch, er ist konkret und minimalistisch. Und zugleich (schonungslos) ehrlich - Wenn er was zu kritisieren hat, dann tut er das auch, ob der andere das nun hören will, oder nicht. Die perfekte rechte Hand.

      Stimmt, das "Wer lädt wen ein?" ist eine interessante Frage. Ich meine, sie sind einander sympathisch, aber es ist für sie beide doch etwas Neues, so viel Zeit mit einem anderen Menschen zu verbringen. Da wäre es spannend, zu sehen, wer von ihnen eher die Initiative ergreift ... Und ich weigere mich immer noch, zu glauben, dass Vin Chris einfach nur ins Hotelzimmer begleitet hat und dann wieder gegangen ist ;)

      Bernardos Lage in-a-nutshell, und wie gesagt eben das, was auch den beiden bevorsteht ... Keine schöne Zukunft. Aber Vin traut sich, das auszusprechen.

      Ein rabenschwarzer Pessimist, wie man auch an seiner Kleidung sieht (okay, der war nicht gut^^). Ich denke, bei Chris ist es irgendwo beides: teils Pessimismus (und Vin steuert da mit seinem positiveren Naturell dagegen, kann ihn teils "anstecken"), und teils Rationalität. Es ist eben leider tatsächlich so, dass man nicht mehr gut als Revolverheld arbeiten kann, wenn man altersbedingt schlechter sieht/langsamer wird etc. Aber dass er schon jetzt schlicht zu alt ist, um sich niederzulassen, stimmt natürlich nicht :)

      Danke! Bei Drabbles hat der Schluss-Satz für mich immer ein besonderes Gewicht, vielleicht, weil der Text selbst so komprimiert ist. Aber auch bei Ficlets und anderen längeren Texten ist es natürlich wichtig, dass er die Geschichte passend abrundet.

      Ich glaube, du hast bei mir die Liebe zu Ficlets geweckt <3
      Gestern hab ich ein neues angefangen, und wenn die Uni mich lässt, will ich es diese Woche fertigstellen.

      Last Edited Tue 12 Nov 2019 03:50PM EST

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